Die Tiroler Kräuterdestillerie

Tiroler Obstschnaps

Nach alter Tiroler Bauerntradition destilliert

Genießen Sie einen Original Tiroler Obstschnaps

Nach alter Tiroler Bauerntradition destilliert. Nur sonnengereifte und handverlesene Früchte aus Südtiroler Obstgärten werden zu diesem köstlichen Obst Schnaps verarbeitet. Das fruchtig frische Bouquet aus saftigen Äpfeln, würzig duftenden Williams Birnen, fruchtigen Marillen und süßen Zwetschken überzeugt durch seinen milden Abgang. Tiroler Brennkunst auf allerhöchster Stufe!

Geniesser-Tipp: „Ihr echtes Stück Tirol“ entfaltet sein Aroma am besten bei einer Trinktemperatur zwischen 16 und 20°C – ein Hochgenuss für Sie und Ihre liebsten Freunde!

Althergebrachte Tiroler Tradition

Der Obstschnaps ist Bestandteil einer Jahrhunderte alten Tiroler Tradition. Die alten Bauern genossen ihren Hausschnaps zu vielfältigen Gelegenheiten:

Als “Gesundheitselixier” nüchtern in der Früh gleich nach dem Aufstehen, als “Verdaueller” bei üppigen Mahlzeiten und als “Kasteler ” (der gute Tropfen Schnaps im Kasten bzw. Schrank) bei Besuch. Auch zur Stärkung bei anstrengender Arbeit auf dem Feld oder bei Holzarbeiten im Wald, und zur Vorbeugung von Erkältungen in Grippezeiten, wurde Bauernobstler seit altersher sehr geschätzt.

Außerdem ist ein Stamperl Original Tiroler Obstschnaps unbedingter Begleiter einer zünftigen Tiroler “Marend” – der urtypischen Zwischenmahlzeit mit Speck, Bergkäse, Bergwurz (Hartwurst) und krustigem Schwarzbrot, die im Alpenraum traditioneller Weise Nachmittags oder am frühen Abend im geselligen Beisammensein genossen wird.

Was macht einen guten Obstler aus?

Ausschlaggebend für die Kategorisierung „Obstler“ ist, dass die Maischen zweier oder mehr verschiedener Obstsorten zur Herstellung eines Schnapses oder Edelbrandes gemeinsam destilliert, d.h. miteinander „verschnitten“ werden.

Dieser Verschnitt (auch Cuvée, Mélange oder Mariage genannt) mehrerer Destillate dient der Qualitätsverbesserung des Enderzeugnisses, denn durch das Verschneiden kann z.B. eine sehr körperreiche, geschmacksintensive Komponente mit einer leichteren, fruchtigeren Partie verschnitten werden.

Eine optimal zusammengeführte Cuvee schmeckt dann besser als jede Komponente für sich, und die Eigenschaften der einzelnen Partien (Fruchtausprägung, Alkoholgehalt, Restsüße usw.) ergänzen einander zu einem harmonischen Ganzen.

Obstler – „Stiefkind der Schnapsfamilie“

Was Obstler (Obstbrand sowie Obstschnaps) betrifft, scheiden sich die Geister: Für die Einen ist Obstler der Klassiker schlechthin: „Schnaps, wie er g’hört, da steckt Erfahrung drin und Tradition dahinter!“ Manch andere dagegen rümpfen die Nase – und wieder andere behaupten, so gut wie heute sei der Obstler noch nie gewesen. Und tatsächlich haben alle recht!

Denn häufig waren Obstler Spirituosen von niederer Qualität, z.B. aus minderwertigen Früchten wie Fallobst, welches liegen gelassen wurde, bis Zeit blieb, daraus doch noch Schnaps zu brennen. Solche lieblosen Schnäpse ohne Charakter, teils mit deutlichen Fehlern, wurden dann stark gekühlt serviert und auch so getrunken.

„Edelobstler“ hingegen machen dem guten Namen des Herstellers in der Destillierszene alle Ehre. Der Obstler erfreut sich wieder wachsender Beliebtheit und spricht vermehrt Genießer und Kenner an – vorausgesetzt, es handelt sich um ein hochwertiges Destillat! Nicht zuletzt können in diesem “einfachen Klassiker“ sorten- und gebietstypische Obstspezialitäten (z.B. alte Birnen- und Apfelsorten mit spezifischem Aroma) zu köstlichen, individuellen Schnäpsen verarbeitet werden.

Neben der traditionellen Obstler Komposition Apfel-Birne (je nach Region auch Apfel-Birne-Zwetschke) hat sich inzwischen aus der Suche nach neuen Akzenten bei Aroma und Geschmack eine innovative Palette von Verschnitten aus Kernobst mit Steinobst und/oder Beerenobst entwickelt. Cuvées aus seltenen oder wilden Sorten mit charakteristischen Geschmacksnuancen bieten ein weites Feld für Liebhaber individueller Schnäpse und Edelbrände.