Die Tiroler Kräuterdestillerie

Johannisbeer Likör

Ein Fruchtsaftlikör der Sonderklasse!

Deshalb ist der Tiroler Johannisbeer Fruchtsaftlikör so gut!

Nur vollreife schwarze Johannisbeeren werden zu Fruchtsaft gepresst und anschließend mit Alkohol und wenig Zucker behutsam gemischt. So entsteht dieser köstliche Fruchtsaftlikör mit der ausgeprägten Cassis Note. Die würzige und dezente Säure der saftigen Beeren zeichnet diesen Premiumlikör aus – das exquisite Geschmackserlebnis wird abgerundet durch sein rassig fruchtiges und vollmundiges Aroma.

Geniesser Tipp: 1 Schuss Johannisbeerlikör mit Prosecco aufgespritzt – herrlich erfrischend!

Gesunder Johannisbeer Genuss

Die schwarze Johannisbeere ist die wohl wertvollste heimische Beerenart: Sie gilt in der altbewährten Tiroler Hausapotheke als nützlich bei der Vorbeugung und Behandlung zahlreicher Krankheiten, von Erkältungen über Herz-Kreislauf-Probleme bis hin zu Krebserkrankungen.

Die Beeren sind außergewöhnlich reich an Vitamin C und werden seit altersher u.a. aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften geschätzt. Die in ihnen enthaltenen Anthocyane sind für die dunkle Färbung der Früchte verantwortlich und sollen selbst der Entstehung von Krebserkrankungen entgegen wirken können. Die Blätter des Johannisbeerstrauches können außerdem als Beigabe zu Frühlingskräuter- und Gemüsesuppen verwendet oder als Tee getrunken werden. Sie enthalten wertvolle ätherische Öle und Gerbstoffe.

Schwarze Johannisbeeren schmecken köstlich als Cassis Fruchtlikör oder Ribiselschnaps – aber auch als Nektar, Fruchtsaft oder Limonade getrunken. Auch für Johannisbeermarmelade, Gelee, Schokolade, Rote Grütze oder als Soße für Wildgerichte eignen sich die Beeren hervorragend.

Woher stammt die Johannisbeere?

Die Schwarze Johannisbeere (lat. „ribes nigrum“) wird auch Ahlbeere, Schwarze Ribisl, Gicht- oder Bocksbeere, Black Currant oder Cassis genannt. Die Bezeichnung „Johannisbeere“ leitet sich vom Johannistag am 24. Juni ab, um den herum die ersten Johannisbeersorten reif werden. Dieser Gedenktag der Geburt Johannes des Täufers steht auch in enger Verbindung zur Sommersonnenwende am 21. Juni und ist eng verknüpft mit dem Brauchtum der Tiroler Bergfeuer bzw. der Johannisfeuer.

Der 1-2 m hohe, sommergrüne Ribisel Strauch gehört zu den Stachelbeergewächsen und ist vor allem in Mittel- und Nordosteuropa sowie einigen asiatischen Ländern heimisch. Vorzugsweise wächst er an sonnigen bis halbschattigen, frostgeschützten und nicht zu windigen Standorten. In Mitteleuropa wird die Schwarze Johannisbeere etwa seit dem 16. Jahrhundert als Beerenobst in Gärten angepflanzt. Die Ernte der reifen Beeren erfolgt in der Regel von Juli bis August.

Hintergründe zur Likör Geschichte

Die Geschichte der Likör begann ursprünglich als Heilmittel: Arnoldo von Villanova, ein bedeutender katalonischer Mediziner, Pharmazeut und Gelehrter brachte Ende des 13. Jahrhunderts die Technik des Destillierens von Alkohol von einem Kreuzzug mit nach Europa. Zu seinen Experimenten gehörte das Einlegen einer Vielzahl von Heilpflanzen in Alkohol, um ihre Wirkstoffe herauszulösen (Mazeration). Anschließend wurde der Alkohol mitsamt den extrahierten essentiellen Ölen noch ein- bis zweimal destilliert, und um die Pflanzenauszüge genießbar zu machen, rundete er den Geschmack mit Honig ab. Die Mazeration und Destillation gehören noch heute zu den beiden Grundtechniken der Likörherstellung.

Lange Zeit blieben Liköre die Domäne der Apotheken und der Klöster mit ihren Kräutergärten; im 14. Jahrhundert begann man schließlich, Liköre für den gleichzeitigen Genuss von Alkohol, Aroma und Süße herzustellen. Bis ins 17. Jahrhundert war der Genuss von Likören aufgrund der hohen Zuckerpreise den wohlhabenden Bevölkerungsschichten vorbehalten; seit Zucker allgemein zur Verfügung steht, gibt es Liköre von beinahe allen bekannten Früchten und Kräutern.